Meine Rezepte

Hier sammle ich simple, gesunde Rezepte zum selbst ausprobieren und zur Inspiration für eigene kulinarische Kreationen. Die Rezepte sind so aufgebaut, dass ihr sie nach belieben anpassen und verändern könnt.

Die Begrifflichkeit „Gesund Ernährung“ ist durch den Hype der letzten Jahre so abgenutzt worden, dass man gar nicht mehr weiß, was damit genau gemeint ist. Damit ihr wisst was ich damit meine, im Folgenden eine Erklärung:

Wie ernähre ich mich gesund?

Buntes Gemüse (Zwiebeln, Pastinaken, rote Beete, Paprika, Tomaten, Salat, Kohlrabi)

Auf diese Frage gibt es wirklich unzählige Antworten. Unterschiedliche Kulturen, alternative Herangehensweisen, Individuelle Erfahrungen, die Medien und der aktuelle Stand der Forschung erfinden das Konzept „Gesunde Ernährung“ stehts neu. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt Empfehlungen heraus, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen (Zehn Regeln der DGE).

Diese Empfehlungen richten sich jedoch an die gesamte Bevölkerung und sind entsprechend allgemein formuliert. Natürlich kann es nicht zehn Regeln geben, die für alle Menschen gleich gelten. Dazu sind wir mit unseren Vorlieben, Unverträglichkeiten, Allergien und Körperbautypen viel zu unterschiedlich. Ungefähr 75 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung haben laut Wikipedia beispielsweise eine Lactoseintoleranz. Würden diese Menschen die Regel der DGE „täglich Milch und Milchprodukte zu verzehren“ einhalten, müssten sie ständig mit Blähungen, Bauchkrämpfe,  Übelkeit und vielleicht sogar mit Erbrechen und Durchfällen kämpfen.

Ich denke die Regeln der DGE sind ein guter Leitfaden, der als Orientierung dienen kann. Sie sollten aber nicht sklavisch befolgt, sondern individuell angepasst werden. Fragt euch doch mal, nach welchem Essen ihr ein besonders gutes bzw. schlechtes Gefühl habt. Niemand kennt euch so gut wie ihr selbst!

Folgende 8 Tipps könnt ihr dabei im Hinterkopf behalten:

  1. Regionale, saisonale Produkte sind prima (es muss nicht immer Bio sein!). Sie enthalten wenig schädliches Nitrat, viele wertvolle Inhaltsstoffe und schonen durch kurze Transportwege die Umwelt. Außerdem sorgen sie ganz automatisch für eine abwechslungsreiche Küche.
  2. Fertigprodukte sind oft sehr salzig, süß, fett und / oder nährstoffarm. Sie sparen nur scheinbar Zeit. Mit etwas Routine, bekommt man Saucen, Kräuterquark, Obstjoghurt, etc. auch ganz leicht selber hin. Der große Vorteil: Ihr wisst was drin ist!
  3. Fleisch und insbesondere fette, salzige Wurstwaren nur in Maßen. Warum? Mein Fleisch-Artikel gibt Antworten.
  4. Obst und besonders Gemüse geht immer, überall zu jeder Tageszeit :-). Esst anstatt Süßigkeiten Früchte. Lasst Gemüsesticks in allen Formen und Farben eure ständigen Begleiter werden (Frühstück, Zwischenmahlzeiten, Abendbrot). Und kombiniert euer Mittagessen mit leckerem Gemüse oder knackigen Salaten.
  5. Getreideprodukte sind besonders wertvoll, wenn sie aus Vollkorn sind. Es müssen nicht immer Brot oder Nudeln sein. Reis, Hirse, Quinoa, Polenta,… bieten tolle Alternativen.
  6. Wasser ist der beste Durstlöscher. Manche Mineralwasser sind zugleich prima Calciumquellen (z. B. Gerolsteiner).
  7. Frühstück nicht vergessen und nach 19 Uhr den Bauch auch mal ruhen lassen und nichts mehr essen.
  8. Möglichst regelmäßig essen. Bei mir sind vier Stunden zwischen den Hauptmahlzeiten optimal, damit ich richtig hunger habe und es mir besonders gut schmeckt 🙂

Natürlich könnt ihr nicht jeden Tag alles einhalten. Auch Ausnahmetage (z.B. am Wochenende) mit Tiefkühlpizza, Schokolade, Chips usw. gehören dazu. Sollten aber nicht zur Regel werden. Und wenn ihr schon „sündigt“, dann bitte mit Genuss und ohne Reue 😉