Selbstgemachte Schoko-Muskat-Pralinen gesund und lecker :-) Weihnachtsbäckerei

Gesunde Schokopralinen mit Muskatnuss, Walnuss, Cashewkernen und Feigen

Zur richtigen Weihnachtsstimmung gehören neben Kerzenlicht, Nadelhölzern und Weihnachtsliedern auch duftende Plätzchen, Lebkuchen, Marzipan und andere Leckereien. Wäre doch schön, wenn man dabei nicht nur haufenweise Kalorien, sondern auch wertvolle Inhaltsstoffe aufnimmt. In meinem Letzten Artikel gab es ja schon ein Rezept für mild gesüßte Makronen, die durch wertvolle Nüsse und Vollrohrzucker gegenüber Butter und Haushaltszucker bestechen.

Pralinen in Rohkostqualität

Auf der Suche nach weiteren Rezepten bin ich nun noch auf diese leckeren Pralinen gestoßen. Mindestens genauso gut wie Schoko-Trüffel, nur viel einfacher zu machen und in wertvoller Rohkost-Qualität. Der Teig wird nämlich nicht gebacken. Somit bleiben viele empfindliche Vitamine erhalten und es entstehen keine erhitzungsbedingten Schadstoffe. Dabei ist anzumerken, dass Rohkost nicht immer gleich gut ist. Die Carotinoide (sekundäre Pflanzenstoffe) in Karotten werden beispielsweise erst durch das Erhitzen in eine Form gebracht, die unserer Körper gut verwerten kann. Außerdem können durch hohe Temperaturen schädliche Mikroorganismen abgetötet werden. Wegen solcher Vor- und Nachteile von Ernährungsformen bin ich gegen Ernährungs-Dogmen und rate immer zu einer abwechslungsreichen Kost.

Weihnachtliche Mischung

Das Basis Rezept für die Pralinen habe ich auf dem Blog der Gesundheitswissenschaftlerin Hannah Frey gefunden. Ich habe daraus eine schokoladig, weihnachtliche Mischung gemacht. Die Grundlage bilden getrocknete Feigen. Ich finde die Frucht passt prima zu Walnüssen. Manchmal sind mir Walnüsse im Geschmack aber zu intensiv. Deshalb habe ich sie mit Cashewkernen gemischt. Als weihnachtliches Gewürz habe ich Muskatnuss verwendet. Und für den extra Schoko-Kick Kakao.

Das braucht ihr für etwas 20 Pralinen

  • 50 g Walnüsse
  • 50 g Cashewkerne
  • 1/4 (bzw. 1 TL) geriebene Muskatnuss
  • 10 g Kakao (ungesüßt)
  • 150 g getrocknete, möglichst weiche Feigen (sind sie zu hart, einfach 15 Minuten in Wasser einweichen)

Und so wird’s gemacht

  1. Nüsse mahlen und mit Muskatnuss und Kakao vermischen.
  2. Feigen ganz klein hacken bis eine klebrige Masse entsteht. Hier erleichtern Blitzhacker oder Alleskönner-Küchenmaschinen die Arbeit erheblich. Allein mit einem Küchenmesser wird es wahrscheinlich schwer, die Masse so fein zu bekommen, dass sie klebrig genug ist.
  3. Feigen und Nussmasse mit den Händen zu einem Teig verkneten. Wer eine Küchenmaschine verwendet, kann die Zutaten natürlich alle zusammen vermengen und braucht nicht kneten.
  4. Ist die Masse nicht klebrig genug: ein wenig Wasser oder noch mehr Früchte dazu. Ist sie zu klebrig: etwas mehr Nüsse und/oder Kakao-Pulver dazu.
  5. Aus der fertigen Masse ca. 20 Kugeln formen.
  6. Die Pralinen halten sich bis zu 5 Tage im Kühlschrank.

Phantasievolle Varianten sorgen für Abwechslung

Nuss- und Trockenobst-Sorten sowie Gewürze könnt ihr nach Geschmack beliebig austauschen und kombinieren. Kokos-Flocken, Sesam und Kakaopulver eignen sich prima als kreative Ummantelung. So entstehen – auch optisch – immer wieder neue spannende Kreationen. Eine weitere leckere Variante, die ich probiert habe: Mandeln, Kardamom, Kakao und Aprikosen. Hier habe ich den Kakaoanteil sogar noch verdoppelt. Mmmmh…. 🙂

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