Gute Vorsätze 2016 – Der kleine Tiger sucht keine Pilze, er findet sie!

Teddy liest "Oh wie schön ist Panama" von Janosch

Nur noch wenige Tage und dann ist Sylvester. Zwischen den Jahren ergreift mich immer eine seltsame Melancholie. Es scheint als ob die Welt innehält, tief einatmet und dann die gesamte verbrauchte Luft mit einem riesigen Seufzer hervor stößt. Wenn ich dann das Jahr noch einmal Revue passieren lasse, sind sie plötzlich da, die Gedanken an Gute Vorsätze. Die schön sind, weil sie mir Hoffnung machen, mich aufwecken und antreiben. Aber irgendwie auch nerven, weil ich sie fast nie umsetze, weil sie so unerreichbar sind, weil ich damit versuche etwas zu sein, was ich nicht bin.

Der Weihnachtsmann hat das Buch „Oh wie schön ist Panama“ gebracht. Wie weise Janosch hier erzählt, von Bär und Tiger, die sich nach etwas sehnen und dabei nicht merken, dass sie es schon längst haben: Ein schönes Leben.

Oft müssen wir uns nur daran erinnern, das eigentlich schon alles da ist und wir uns nur zu bedienen brauchen. Deshalb hier 10 Vorschläge zu mehr Spaß, Gesundheit und Genuss, die (fast) jeder von uns ohne Geld und viel Aufwand umsetzen kann:

  1. Pausen machen

    Wir haben es ja schon fast verlernt: Das „Nichts-Tun“. Anstatt dessen rennen wir vor uns selbst davon und greifen in jeder freien Minute zum Smartphone oder rennen von Termin zu Termin. Unser Kopf muss aber auch mal ruhen und sich sogar langweilen, um neue Kraft und Kreativität zu schöpfen.

  2. Zeit zum Genießen

    Langsam Essen und gut Kauen. So entfalten sich die Aromen der Speisen und die Verdauungsorgane werden entlastet. Bei gemeinsamen Mahlzeiten kann man sich austauschen und von der Hektik des Tages herunter kommen. Wenn ihr Zeit mit euren Lieben verbringt, dann verbringt Zeit mit Euren Lieben und denkt nicht an die Arbeit!!! Das sind die Augenblicke, für die es sich lohnt zu leben.

  3. Feste Bildschirmzeiten (Smartphone, Tablet, TV…) für GROß und klein

    Es ist echt zum Heulen, wie wir nur noch mit krummen Rücken auf den Bildschirm starren und die Zeit an uns vorbei rasen lassen.

  4. Regelmäßige Spaziergänge im Wald oder Park

    Laufen regt nicht nur den Stoffwechsel und die Sinne an, sondern auch Hirn und Verstand. Die fruchtbarsten Gespräche habe ich beim Laufen im Wald, wenn die Vögel zwitschern und die Äste unter meinen Füßen knacken.

  5. Den eigenen Körper nutzen anstatt Rolltreppe, Aufzug, Auto…

    Öfter Mal Laufen oder zum Fahrrad greifen: Der langfristige Effekt ist befreiend. Keine Wartezeiten, keine vollgestopften Busse, keine unangenehmen Begegnungen. Sondern: den eigenen Körper spüren, frische Luft einatmen, kräftiger und agiler werden.

  6. Süßigkeiten in Maßen und an die milde, naturbelassene Süße von Lebensmitteln gewöhnen

    Anstatt Nestlé, Ferrero und Haribo zu unterstützen, lieber selbst machen: mildgesüßt ggf. mit Vollkornmehl, ohne weißen Haushaltszucker, ohne Fructose-Sirup und ohne Palmfett.

  7. Im Januar einfach Mal komplett auf Alkohol verzichten

    Nach einem Monat ist der Körper sensibilisiert. Meist habe ich im Februar immer noch keine Lust auf Alkohol und wenn, dann nur in wirklich kleinen Mengen.

  8. Regional kaufen

    Regionale Lebensmittel enthalten nicht nur mehr Nährstoffe, sondern sind auch preiswerter und schonen sie die Umwelt.

  9. Jeden Tag Gemüse und Obst essen

    Klein geschnitten für Zwischendurch, gedünstet und im Salat als Beilage oder in Gemüsesuppen und -Aufläufen als Hauptgericht.

  10. Die Wohnung putzen

    und alles, was Ihr ein Jahr lang nicht vermisst habt verschenken, verkaufen oder wegschmeißen. Wunderbarer Detox. Besser als jede Kur 😉

Es reicht ja schon, wenn man sich hier zwei, drei Punkte herauspickt und in die Tat umsetzt! Die Liste kann natürlich auch beliebig verlängert werden. Was habt Ihr für Gute Vorsätze für 2016?