Heimisches Superfood mal anders: Rosenkohl mit Parmesan und Pinienkernen

Rosenkohl mit Spirellinudeln, Parmesan und Pinienkernen in einer blauen Schüssel.

Mit Rosenkohl, dieser “unliebsamen, muffigen, weichgekochten Beilage zum Sonntagsbraten”, konnte man mich früher jagen. Inzwischen habe ich das Kohlgemüse jedoch von einer anderen Seite kennen- und lieben gelernt: knackig, nussig, leicht – ja einfach unwiderstehlich!!!

Zum Glück, denn Rosenkohl zählt definitiv zu den deutschen Superfoods und hat im Herbst und Winter Saison, wenn die Gemüseauswahl zusehends schrumpft. Wie alle Kohlsorten sollte auch Rosenkohl nicht einseitig, sondern im Wechsel mit anderen Gemüsesorten genossen werden (siehe dazu meinen Kohl-Artikel). Obwohl Studien darauf hinweisen, dass Rosenkohl das Risiko für Lungen-, Magen- und Dickdarmkrebs mindert. Wissenschaftler konnten außerdem zeigen, dass ein regelmäßiger Verzehr des Gemüses die weißen Blutkörperchen vor schädlichen Substanzen beispielsweise aus Grill- und Bratfleisch schütz (mehr dazu hier).

Wie diese positiven Wirkungen zu erklären sind, muss noch erforscht werden. Fest steht aber, dass das kalorienarme Kohlgemüse neben Ballaststoffen durch reichlich Kalium, Magnesium, Folsäure, Vitamin B1 und C punktet. Auch mit Pinienkernen tut ihr euch was Gutes. Sie enthalten viele gesunde ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe, z. B. Eisen und Selen. Außerdem passen die weichen Samenkerne mit dem leicht harzigen Geschmack prima zu den ballaststoffreichen Vollkornnudeln und dem Top-Calcium-Lieferant Parmesan.

Rosenkohl und bunte Herbstblätter

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Nudeln mit Rosenkohl, Parmesan und Pinienkernen


Portionen: 4
Das braucht ihr
  • 500 g Rosenkohl
  • 50 g Pinienkerne oder Zedernüsse (sind Pinienkernen sehr ähnlich aber günstiger, allerdings auch geschmacklich weniger ausgeprägt und fettreicher, werden somit schneller ranzig)
  • 1-2 TL Ghee oder Rapsöl
  • 250 g Vollkornnudeln
  • 3 Hände gehobelten Parmesan
  • 3-4 EL kaltgepresstes Olivenöl
  • 1 großen Schluck Nudelkochwasser
Und so wird’s gemacht
  1. Die äußeren welken Blätter des Rosenkohls entfernen und die Strünke stutzen.
  2. Gemüse waschen und Strünke kreuzweise einritzen.
  3. 2 Töpfe mit Wasser zum Kochen bringen (einer für die Nudeln und einer für den Rosenkohl).
  4. Kohlköpfe für 2 Minuten in kochendes Wasser.
  5. Wasser abgießen und den Rosenkohl abschrecken, gut abtropfen lassen und in die Köpfe halbieren.
  6. Pinienkerne bzw. Zedernüsse bei mittlere Hitzezufuhr ohne Fett rösten. Vorsicht! Brennen sehr leicht an. Am besten ihr bleibt daneben stehen und sorgt mit einem Holzlöffel für Bewegung.
  7. Pinienkerne bzw. Zedernüsse aus der Pfanne und beiseite stellen. Nun Ghee oder Öl in der Pfanne erhitzen und Rosenkohl für 5-10 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitzezufuhr goldbraun braten.
  8. Parallel dazu den Parmesan hobeln und die Nudeln nach Packungsbeilage gar kochen. Etwas vom Kochwasser aufheben.
  9. Die Hälfte des Parmesans zusammen mit dem heißen Rosenkohl und den Pinienkernen (ein Drittel der Kerne ggf. zum Anrichten für später aufheben) in einer großen Schüssel vermengen.
  10. Heiße Nudeln, den restlichen Parmesan, das Olivenöl, Salz, Pfeffer und einen großzügigen Schluck Nudelkochwasser (so wird es nicht so trocken und ihr könnt Öl einsparen) über den Rosenkohl und alles gut vermengen.

Das braucht ihr für 4 Portionen

  • 500 Gramm Rosenkohl
  • 50 Gramm Pinienkerne oder Zedernüsse (sind Pinienkernen sehr ähnlich aber günstiger, allerdings auch geschmacklich weniger ausgeprägt und fettreicher, werden somit schneller ranzig)
  • 1-2 TL Ghee oder Rapsöl
  • 250 Gramm Vollkornnudeln
  • 3 Hände gehobelten Parmesan
  • 3-4 EL kaltgepresstes Olivenöl
  • 1 großen Schluck Nudelkochwasser

Und so wird’s gemacht

  1. Die äußeren welken Blätter des Rosenkohls entfernen und die Strünke stutzen.
  2. Gemüse waschen und Strünke kreuzweise einritzen.
  3. 2 Töpfe mit Wasser zum Kochen bringen (einer für die Nudeln und einer für den Rosenkohl).
  4. Kohlköpfe für 2 Minuten in kochendes Wasser.
  5. Wasser abgießen und den Rosenkohl abschrecken, gut abtropfen lassen und in die Köpfe halbieren.
  6. Pinienkerne bzw. Zedernüsse bei mittlere Hitzezufuhr ohne Fett rösten. Vorsicht! Brennen sehr leicht an. Am besten ihr bleibt daneben stehen und sorgt mit einem Holzlöffel für Bewegung.
  7. Pinienkerne bzw. Zedernüsse aus der Pfanne und beiseite stellen. Nun Ghee oder Öl in der Pfanne erhitzen und Rosenkohl für 5-10 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitzezufuhr goldbraun braten.
  8. Parallel dazu den Parmesan hobeln und die Nudeln nach Packungsbeilage gar kochen. Etwas vom Kochwasser aufheben.
  9. Die Hälfte des Parmesans zusammen mit dem heißen Rosenkohl und den Pinienkernen (ein Drittel der Kerne ggf. zum Anrichten für später aufheben) in einer großen Schüssel vermengen.
  10. Heiße Nudeln, den restlichen Parmesan, das Olivenöl, Salz, Pfeffer und einen großzügigen Schluck Nudelkochwasser (so wird es nicht so trocken und ihr könnt Öl einsparen) über den Rosenkohl und alles gut vermengen.

Ist übrigens auch kalt als Nudelsalat sehr lecker. Also ihr merkt schon, mich hat dieses Gericht total überzeugt. Ich hoffe es schmeckt euch auch so gut

One thought on “Heimisches Superfood mal anders: Rosenkohl mit Parmesan und Pinienkernen

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