Wenn ich all diese „ungesunden“ Dinge nicht habe, fühle ich mich reich.

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Politikwissenschaftler und Yogalehrer Hans-Peter Hempel zum Thema „Gesunder Lebensstil“

S: Die ganze Welt macht Yoga. Zumindest werden Überall Kurse angeboten. Sogar an Volkshochschulen, Universitäten und in Kitas. Warum der ganze Hype?

P: Yoga fordert Menschen dazu auf, zu sich selbst zu kommen und einen Lebensstil zu entwickeln, der letzten Endes für sie Gesundheit bedeutet. Natürlich ist Yoga nicht gleich Yoga. Viele Kurse legen den Schwerpunkt auf Fitness-Übungen, die mit der eigentlichen Idee des Yoga nichts zu tun haben.

S: Woran erkennt man einen guten Yoga-Kurs?

P: Dass es ruhig zugeht. Dass viel Stille da ist, eine meditative Stimmung. Eben kein Rummel, keine Unterhaltungsmusik, keine Zirkusveranstaltung.

S: Gehört Yoga für dich zu einem gesunden Lebensstil dazu?

P: Für mich gehört Yoga zu meinem Leben. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Deshalb spreche ich auch immer vom Yoga-Weg. Ich gehe den klassischen Weg der Yogis.

S: Glaubst Du, das hält Dich gesund?

P: Nicht nur gesund: Ich werde durch Yoga mit meinen Tagesstimmungen fertig. Ich bin ja schließlich auch nicht frei von äußeren Einflüssen. Gerade wenn ich morgens die Zeitung kaufe, habe ich keinen Grund noch optimistisch zu sein.

S: Wie hältst du dich sonst noch fit und gesund?

P: Ich gehe früh ins Bett, mache nach Möglichkeit Spaziergänge an der frischen Luft, rauche nicht, esse nur minimal Fleisch und gehe abends nicht aus – von wenigen Ausnahmen abgesehen.

Aber ich darf hier vielleicht folgendes sagen: Ich habe den Eindruck, als würden die Leute auf mich mit so ein bisschen Mitleid hinabsehen, weil ich so vieles nicht mache. Darauf bin ich gar nicht angewiesen, sondern ich fühle mich so unglaublich wohl. Ich bin verheiratet, habe Kinder, mache Yoga und das reicht mir vollkommen aus. Es erfüllt mein Leben.

S: Hast Du immer so gesund gelebt?

P: Ich habe für ca. fünf Jahre geraucht. Dann habe ich eine Weile lang Alkohol getrunken, speziell Rotwein. Bis ich so betrunken war, dass es mich angeekelt hat.

Jetzt trinke ich gar keinen Alkohol mehr. Er interessiert mich einfach nicht. Das Leben ist aus meiner Sicht so viel reicher. Wenn ich all diese „ungesunden“ Dinge nicht habe, fühle ich mich reich. Mein Lebensstil – den ich im Laufe der Zeit gefunden habe – ist mein glücklichster Lebensstil. Und alle, die so große Schwierigkeiten haben, von Alkohol, Zigaretten und Co. loszukommen, wissen gar nicht, wie schön das Leben ohne diese Dinge ist.

S: Was für eine Rolle spielen Krankheiten in Deinem Leben?

P: Ich habe merkwürdigerweise in all meinen Lebensphasen Krankheiten gehabt. So hatte ich auch schon Krebs. Aber ich bin daraus immer wieder gesund hervorgegangen. Ich kämpfe auch nicht gegen diese oder jene Krankheit an; ich lasse sie kommen und gehen. Durch Krankheiten reifen wir.

S: Hast Du Tipps, Rituale, die sich positiv auf das Wohlbefinden bzw. die Gesundheit auswirken?

P: Die Leute sollen Yoga machen. Und wenn sie das nicht tun: Laufen lernen! Langsames, ruhiges gehen. Joggen ist auch ok. Das halte ich für unabdingbar. Ich gehe mit meiner Frau, wenn es irgendwie geht, im Schlosspark spazieren. Nicht lange, 45 Minuten. Das reicht. Und das ist für jemanden wie mich, der – vom Yoga abgesehen – fast den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, sehr wichtig.

S: Glaubst Du, dass man als Yogi bewusster lebt und sich dadurch auch bewusster ernährt?

P: Yoga ist eine Bewusstseinslehre. Es gibt im indischen Yoga-Denken verschiedene Bewusstseinsebenen, die man bis hin zur Erleuchtung gehen könnte, wenn man das wollte. Ob das klappt, ist eine andere Frage. Aber das entscheidende ist doch: Die Menschen müssen endlich aufwachen! Wenn sie wach sind, laufen sie von ganz alleine. Solange sie schlafen, wird nichts passieren.  Im Schlafzustand werden sie permanent davon sprechen, dass sie alles machen, aber in Wirklichkeit gar nichts tun, sich selbst belügen.

Der Buddha hat gesagt, es gibt drei Ursachen, warum die Menschen so unglücklich miteinander sind: 1. Gier (Kapitalismus, Profitmaximum), 2. Hass (Krieg usw.) und dann eine 3. Kategorie, die ich aufregend finde: Die Selbsttäuschung. Wir Menschen täuschen uns gerne selbst.

S: Wie meinst Du das?

P: Wir betreiben Selbsttäuschung, indem wir weggucken und so weiter leben wie bisher. Nehmen wir dich als Beispiel. Du hast ja eine ganz wichtige Botschaft. Und diese Botschaft bietest du auf deinem Blog an. Die meisten, die Dir zuhören, werden sagen: „Die hat vollkommen recht. Also wirklich, morgen fange ich an, mich gesund zu ernähren.“ Und sie täuschen sich, sie werden es nicht tun!

Ich habe lernen müssen, dass der Mensch kein ehrliches Wesen ist. Es gibt natürlich Ausnahmen – Gott sei Dank! – sonst würde ich völlig verzweifeln, aber die Mehrzahl ist nicht so. Die Mehrzahl macht allen Unsinn mit.

Stell dir vor, die Mehrheit der Bevölkerung wählte diesen Hitler. Diese angeblich hochgebildeten Deutschen. Mein verehrter philosophischer Lehrer Heidegger hat die Nazis gewählt und für Hitler gestimmt. Unvorstellbar! Aber es ist passiert und es passiert immer wieder. Es werden morgen keine braunen Anzüge sein, es werden morgen andere Uniformen sein, aber es werden bestimmt Uniformen sein.

S: Also ist wichtiger als Sport oder Diät erst einmal Aufwachen: Den Yogaweg gehen, sich seiner selbst bewusst werden – der Rest kommt dann von ganz alleine?

P: Es ist ganz simpel: Entweder führe ich ein von außen geleitetes Leben, wo mir von außen her, am besten vom Fernseher, gesagt wird, was ich zu tun und zu lassen habe. Oder ich wähle ein Leben, das von innen her gelebt wird, aus der Mitte heraus – meditativ. Wenn wir die Stille der Meditation zulassen, passiert der Rest von ganz alleine.

S: Das von Dir angesprochene Vermögen aus der eigenen Mitte heraus zu entscheiden, wird ja leider auch von der Lebensmittelindustrie missbraucht, wo es heißt: „Bevormundet den Bürger nicht! Der kann alleine entscheiden, welche Lebensmittel gut für ihn sind!“  Aber dann muss der Bürger auch dabei unterstützt werden, diesen bewussten Weg zu gehen, oder?

P: Ja, aber der bewusste Weg kann nur gegangen werden, wenn man ein wichtiges Erlebnis hatte, sodass man von der alten Schiene runter und auf eine neue gelangt. Vorher wird nichts passieren. Wenn das Erlebnis gewissermaßen nicht einschlägt.

Bei mir war das ganz einfach: Ich hatte mit 40 eine Lebenskrise. Ich war irrsinnig unglücklich und hatte keine Lust mehr jeden Tag ins Büro zu gehen. Da habe ich beschlossen, etwas ganz anderes zu machen. Durch ganz bestimmte Zufälle – aber was sind schon Zufälle? – bin ich dann auf Yoga gekommen und habe sofort mit der Ausbildung begonnen. Seitdem praktiziere ich Yoga. Doch wenn diese Urzündung nicht eintritt, von der ich gerade spreche, passiert nichts. Die Leute heucheln, sie lügen, sie verschweigen etwas vor dir. Das ist wie bei jedem totalitären System: Die Leute fangen an, unwahr zu werden.

S: Glaubst Du die jüngeren Generationen leben gesünder: Machen mehr Sport, essen vollwertiger, Rauchen weniger?

P: Ich bin da äußerst skeptisch. Ich kenne so viele junge Leute. Da ist das häufig nur ein Spielchen, wie alle anderen Spielchen auch. Sie machen einem und sich selbst was vor. Es sind wieder nur wenige Ausnahmen, die wirklich konsequent daran festhalten und eines Tages frei sind von all diesem Blödsinn, diesen Spielchen.

S: Glaubst Du, dass es bei den Yoga- und Health-Food-Fanatikern wirklich um Gesundheit geht oder eher darum schlank, schön, akzeptiert zu sein?

P: Ich glaube schon, dass es ihnen auch um Gesundheit geht. Aber ich würde das gar nicht so furchtbar ernst nehmen. Die hören genauso schnell wieder damit auf, um ein neues Spiel zu beginnen. Ich habe einen Horror vor Missionierungen. Ob christliche, jüdische oder islamische. Das ist genauso schlimm, wie missionieren für ein besseres Essen; das läuft sich tot.

 S: Und was passiert mit denen, wenn sie nicht mehr in der Health-Food-Bewegung sind? Wieder ungesunde Ernährung ohne Sport?

P: Ja genau. Sie sagen dann: „Ja früher habe ich auch mal Sport gemacht oder ich war auch mal regelmäßig joggen.“ Meine Erfahrung ist: Der Impuls kommt und er geht wieder.

S: Ist das das Schöne am Yoga: Dass es etwas ist was bleibt? Etwas, was man bis ins hohe Alter machen kann?

P: Yoga hat einen unheimlichen Vorteil, wie auch viele andere asiatische Übungswege: Wenn es ganz ernsthaft betrieben wird, ist Yoga eine Möglichkeit, zu sich selbst zu finden. Das ist das Entscheidende. Und wer anfängt, sich selbst zu finden, weiß eben auch, dass er kein Alkohol, keine Zigaretten, kein Fastfood braucht!

S: Darf ein gesunder Körper auch ein paar Pfunde mehr haben?

P: Ich würde schon sagen: „Achtet mal ein bisschen drauf.“ Nun aber nicht im Missionarssinne, sondern alles im Blick behalten. Sich regelmäßig wiegen und in den Spiegel gucken, ob man nicht doch ein bisschen zu dick ist.

S: Warum? Was stört dich daran, wenn man zu dick ist?

P: Ganz dick sein, ist furchtbar. Betroffene werden von der Gesellschaft diskriminiert, werden schlecht behandelt und fühlen sich oft in ihrem eigenen Körper unwohl.  Das nimmt in einem erschreckenden Maße zu. Ich kann mich nicht entsinnen, dass es früher Menschen mit so extremen Körperumfängen gab.

Da läuft etwas schief. Das ist wahrscheinlich nicht nur die Ernährung, sondern es sind auch psychische Aspekte, die eine Rolle spielen. Man könnte ja mal so spinnen: Dass Menschen sich zum Schutz mit einem dicken Körper umgeben und dann kaum noch laufen können.

S: Stört der Bauch beim Yoga?

P: Ja. Aber der Bauch verschwindet gewöhnlich, wenn man regelmäßig übt. Beim Yoga ist es wichtig, regelmäßig zu üben. Und wenn es nur 15 Minuten sind. Damit der Körper angesprochen, zur Atmung angeregt wird. Passiert das jeden Tag, dann verändert sich etwas zum Positiven hin. Also ich bin zwar nicht schlank, aber ich habe durch Yoga doch stark abgenommen und habe mein Gewicht immer halten können.

S: Gibt es nicht viel Schlimmeres als Dicksein?

P: Ich bin in meinem Leben Menschen begegnet, die sehr unter dem Dicksein gelitten haben. Aber dick ist nicht gleich dick. Es gibt auch unterschiedliche Veranlagungen. Manche Menschen sind einfach von Natur aus sehr kräftig, andere hingegen zart. Problematisch wird es, wenn die eigentlich Zarten plötzlich entgegen ihrer Natur dick werden oder anders herum.

S: Auch Normalgewichtige stehen unter dem ständigen Druck, ihr Gewicht zu halten, oder?

P: Das eigentlich verrückte ist doch die Hysterie, die Du da andeutest. Wenn es normal wäre, dass man sein Gewicht im Auge hat, dann wäre das einfach so. Aber es wird ja eine Hysterie daraus gemacht. Allein schon durch die Medien. Davon darf man sich gar nicht berühren lassen; man lebt sein Leben so, wie man es für richtig hält.

S: Du hast mit rund 40 Jahren mit Yoga begonnen und praktizierst heute mit 82 Jahren immer noch. Ist es nie zu spät damit anzufangen?

P: Überhaupt nicht. Ich würde auch kurz vor dem Tot anfangen eine Ausbildung zu machen. Ich habe eine Schülerin, die ist Mitte 70 und mit der mache ich ganz einfache Yogaübungen. Sie hat mir nur ein Versprechen geben müssen: Dass sie regelmäßig übt!

S: Jetzt nochmal zu einem Zitat. Das hast Du Mal während einer Yogastunde gesagt: „Wir leben im ständigem Defizit, der Welt nicht gerecht werden zu können.“ Da hast Du mir aus der Seele gesprochen.  

P: Das Zitat stimmt. Das Verrückte ist ja, dass wir Menschen in einer Welt leben, bei der wir nicht wissen woher, wohin und wozu wir in ihr leben. Beckett hat das Mal die Hölle der Unwissenheit genannt. Und darin leben wir und das ist eigentlich die Tragödie des menschlichen Daseins. D.h., dass der Mensch nicht dahinterkommen kann, obwohl er es so gerne möchte, warum er eigentlich auf diesen Planeten lebt. Wozu er die ganzen z.T. Qualen – es geht ja nicht jedem so gut wie uns – durchstehen muss.

Es gibt keine wirklichen Antworten darauf. Man geht durch die Hölle, wenn man sich damit beschäftigt. Man kann der Welt nicht gerecht werden, weil man die wesentlichen fundamentalen Fragen nicht beantworten kann. D.h. mir bleibt gar nichts anderes übrig, ich kann auf diese Fragen keine Antworten geben. Ich kann mich nur einigen Menschen zuwenden und ihnen zum Beispiel Yoga vermitteln, weil ich das angesichts dieser Realität für wichtig halte.

S: Warum haben die Menschen heute so wenig Zeit und hetzen von einem Ort zum nächsten? Was läuft schief?

P: Dass der Mensch glaubt, er könnte im Machtwahn die nächsten Runden gewinnen, das wird er nicht. Der entscheidende Philosoph dieser ganzen Entwicklung ist Friedrich Nietzsche: „Der Wille zur Macht in der ewigen Wiederkehr des Gleichen“. D.h. die Menschen wollen immer wieder Macht und andere dafür niederknüppeln. Es geht immer um Machtgewinnung und Machtverlust. Nietzsche spricht es ganz offen und ehrlich aus und Heidegger erst recht.

Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion konnte der Kapitalismus voll durchstarten. Die Unternehmer suchen nach neuen Produkten, die sie verkaufen können, wo sie mehr Wert draus machen können. So wird die ganze Welt in eine Machtsteigerung hineingetrieben, bei der jede Sinneswahrnehmung verloren geht. Wenn die Menschen nicht abspringen und sagen: „Das mache ich auf gar keinen Fall mehr mit (dann muss ich auch auf vieles verzichten)“, so wird sich an dieser Situation nichts ändern.

S: Was kann man gegen dieses „Gehetztsein“ tun? 

P: Ich kann nur wieder darauf zurückkommen, was ich vorhin schon gesagt habe: Wer nicht aufwacht, wird so weiter machen wie bisher. Es gibt ja intelligente Menschen, denen fällt das auf. Die erwachen aus ihrem Tiefschlaf. Aber sie sind in der Minderheit.

S: Selbst, wer den Yogaweg geht, lebt trotzdem in dieser Gesellschaft, ist nicht frei davon.

P: Mit allen Widersprüchen. Auch ich bin widersprüchlich. Ich mache das eine und andere, was ich eigentlich, wenn ich so richtig drüber nachdenke, gar nicht machen will.

S: Was meinst Du z. B.?

P: Ständig vereisen.

S: Aber es ist auch schön zu vereisen, oder?

P: Ja klar, keine Frage. Ich war jetzt gerade in Breslau. Aber wir ordnen uns ein in die „Armee der Reisenden“. Vor lauter nichts tun, weil ihnen nichts einfällt, gehen die Menschen einfach auf Reisen. Gucken sich zum Beispiel Städte und Landschaften an – und zerstören sie.

S: Du hast selbst vier Kinder, drei davon alleine großgezogen, hast Vollzeit an der Technischen Universität Berlin gearbeitet, unzählige Bücher gelesen und sogar einige geschrieben und trotzdem hast Du es seit deiner ersten Yogastunde immer geschafft, regelmäßig Yoga zu praktizieren, ja sogar zu unterrichten. Wie ist das möglich?

P: Das hängt mit dem zusammen, was ich Dir anfangs gesagt habe. Man muss mit ganz bestimmten Dingen Schluss machen. Also ich kann zum Beispiel abends nicht in die Kneipe gehen, ich kann nicht zu jedem Kongress fahren, den ich vielleicht gerne besuchen würde. Ich muss zuhause bei den Kindern bleiben.

S: Man muss also Prioritäten setzen?

P: Es gibt einen Zen-Satz, der für mich sehr wichtig ist, den ich  mir natürlich besonders in Krisenzeiten vorsage: „Zwischen Wichtig und Nicht-Wichtig unterscheiden.“ Und zwar konsequent.

Der 2. Satz, der mir unheimlich geholfen hat: „Wasser holen, Holz hacken“. Das heißt, mach das Nächstliegende. Quatsch nicht so viel rum, sondern praktiziere: „Holz hacken, Wasser holen“. Man kann nicht ins Kino, Theater oder in die Philharmonie gehen. Selbst wenn man es schafft, sitzt man da und denkt: Na was macht die Truppe jetzt zuhause? Aber ich habe es gerne gemacht, weil es wunderbare Kinder sind.

S: Warum unterrichtest Du Yoga? Was treibt Dich an?

P: Ich sage mir einfach, ich kann nichts machen in dieser Welt. Ich kann fast überhaupt nichts machen. Das Einzige, was ich machen kann: Ich kann Menschen, wie dich im Yoga unterrichten. Punkt, Aus, Ende! Keine Mission, nichts weiter.

Hier in dieser Schule sind im Laufe der Zeit so viele großartige Leute durchgelaufen, dass es sich für mich immer „gelohnt“ hat, weil ich mir gesagt habe, da schwingt etwas mit. Denen kann ich etwas geben oder zumindest versuchen etwas zu geben. Aber ich habe auch viel zurückbekommen, für das ich sehr dankbar bin.

Hans-Peter Hempel unterrichtet Hatha Yoga unter anderem an der Technischen Universität Berlin.

2 thoughts on “Wenn ich all diese „ungesunden“ Dinge nicht habe, fühle ich mich reich.

  1. Zitha

    Vielen Dank für dieses wärmende Gespräch, an dem du mich hier teilnehmen lässt. Und motiviert mich, nach Schwangerschaft, Geburt und turbulenten zehn Monaten, wieder auf den Yoga-Weg zurückzukehren.

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