By By Breistreik: So klappt’s trotz Startschwierigkeiten

Baby und Brei

Endlich! Unser Kleiner isst seinen Brei – glücklich, zufrieden mit genüsslichem Schmatzen. Der Weg dahin war ganz schön holprig. Einen Monat lang hatte er so überhaupt keine Lust auf püriertes Gemüse und würgte alles wieder heraus.

Er verteilte Karotte pur großzügig überall, wo seine kleinen Finger hin reichten, nur nicht im Mund. Wenn ich dann manchmal von oben bis unten mit Brei beschmaddert den Tränen nah war, machte mir mein Mann Mut. Er nahm mich in den Arm, schwang mit mir im Wechsel den Löffel und sagte ich solle am Ball bleiben. Ich blieb am Ball und die Portiönchen wurden Stück für Stück größer. Nach nur drei Monaten kann ich mir heute kaum noch vorstellen, dass der Kleine seinen Brei jemals verschmähte.

Euch geht es ähnlich? Dann versucht mal folgende Tricks:

  1. Breipause: Vielleicht ist euer Kind noch nicht bereit. Wartet eine Woche und probiert es dann wieder.
  2. Gewöhnung: Gewöhnt das Baby erstmal an EINE Gemüsesorte. Nicht in Panik verfallen und wechseln, falls der Nachwuchs diese Sorte ablehnt! Einfach geduldig immer wieder anbieten. Zuviel unterschiedliche Aromen können überfordern und zu einer kompletten Verweigerung führen.
  3. Nicht Mästen: Der Teller muss nicht leer gegessen werden. Es ist völlig okay, wenn am Anfang kleine Portionen verdrückt werden. So kann sich euer Kind Stück für Stück an neue Konsistenzen und Geschmäcker gewöhnen.
  4. Weniger Stillen: Dass euer Kind jetzt Brei ist, bedeutet natürlich nicht, dass Ihr abstillen müsst. Ihr solltet aber seltener und möglichst nach dem Essen oder mit Abstand zu den Mahlzeiten stillen (z. B. am Morgen), sonst trinkt sich euer Kind an der Muttermilch satt. 
  5. Entspannung: Kinder spüren, wenn Eltern angespannt sind. Das Esserlebnis wird dann mit negativen Emotionen verknüpft. Wer die Möglichkeit hat, lässt bei blank liegenden Nerven auch mal den Partner, Großeltern oder Freunde füttern und atmet tief durch ;-)

Ihr habt noch Fragen zum Thema erster Brei? Dann stellt sie mir gern über die Kommentarfunktion. Weitere Informationen gibt es auch beim Netzwerk Junge Familie.

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